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IV. Herren Trainer  


Helge Hanekamp
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Die vierte Kreisklasse ist immer wieder gut für denkwürdige Spiele. 

Ein Begegnung dieser Art aus Wiesmoorer Sicht, an das sich alle Beteiligten später auch noch erinnern werden, erlebten wir am Freitag Abend mit unserer vierten Herrenmannschaft im Auswärtspiel gegen die zweite Herren von Tannenhausen.

Durch einige kurzfristige (aber verständliche) Absagen durften drei Spieler (Mirsad Kurtic, Eduard Kerber und Lothar „Palle“ Pallasdies) ihr Saisondebüt feiern, die 24 Stunden vor dem Anpfiff noch nicht einmal an Fußballspielen gedacht haben. Ralf Martens machte sein erstes Spiel nach einem halben Jahr Pause, und Helge Hanekamp kam direkt aus Münster gerade noch pünktlich zum Anpfiff in Tannenhausen angereist. Zudem wurde unser eigentlicher Torwart Marcus Hüls, der von seinem Chef dankenderweise extra für dieses Spiel eher frei bekommen hat, als Mittelfeldmotor eingesetzt. 

Unterstützen statt anmachen, positiv reden statt meckern, helfen statt alleine lassen - das waren meine Vorgaben für die Spieler in der Kabinenansprache. Viele hatten bei der Aufstellung ein etwas mulmiges Gefühl, aber jedes Spiel muss bekanntlich erst einmal gespielt werden.

Die ersten 15 Minuten gehörte Tannenhausen, ohne sich aber nennenswerte Torchanchen heraus zu spielen. Unsere Spieler mussten sich erst einmal eingewöhnen, und so passierten auf beiden Seiten, trotz Vorteile für Tannenhausen, recht wenig. Die Wiesmoorer Kontervorstöße über die schnellen Eduard Kerber und Jens v. Harten wurden aber mit fortlaufender Spielzeit immer häufiger und gefährlicher. Und in der 22. Minute war es dann auch Jens v. Harten, der einen dieser Konter zum 0:1 abschloß. Dieses Tor verhalf uns, noch besser ins Spiel zu kommen. Leider war aber der Schiedsrichter in der 32. Minute der Meinung, auf den Elfmeterpunkt zeigen zu müssen. Dieser Pfiff war für alle Beteiligten etwas überraschend, aber nicht mehr rückgängig zu machen. Der Schütze ließ unserem Keeper Lukasz Stefaniak keine Chance, und verwandelte sicher zum Ausgleichstreffer. Beeindruckend, das sich unsere Spieler von diesem Treffer nicht aus der Bahn werden ließen, sondern mit großem Willen und viel Laufbereitschaft dem Gegner kaum weitere Torchancen ermöglichten. Im Gegenteil, unsere Konter waren das Highlight der ersten Hälfte. Und in der 40. Minute sorgte so einen schnell vorgetragenenen Angriff durch Eduard Kerber für die erneute Führung. Diese 1:2 Gästeführung war auch das Halbzeitergebnis.

Nach einigen aufmunteren Worten, und kurzes Verschnaufen ging es in die anstrengende zweite Hälfte. Mit zunehmender Spieldauer gingen immer mehr Spieler am „Zahnfleisch“. Krämpfe, kleine neue Verletzungen, und teilweise „Uralte“ Verletzungen machten unseren Spielern immer mehr zu schaffen. Durch mehrere Aus- und Einwechslungen versuchte ich, dem einen oder anderen eine kurze Pause zu gönnen, aber der Druck des Gegners wurde immer stärker. Zwischen der 55. und 75. Minuten half uns in der Defensive das Unvermögen der Tannenhauser, und vorne fehlte uns das Glück, oder auch die Kraft, die uns bietenden Konter erfolgreich abzuschließen. Es wäre tatsächlich sogar noch das 1:3 möglich gewesen. Aber es sollte anders kommen. Trotz der Einwechslung von Sturmtank Lothar „Palle“ Pallasdies konnten wir in der letzten Viertelstunde diesen Angriffswirbel nicht mehr standhalten.

Innerhalb von vier Minuten mussten wir ab der 75. Spielminute zwei Treffer hinnehmen, und unsere Moral war gebrochen. Es war keine „dritte Luft“ mehr vorhanden, die Köpfe waren unten, und die Beine bei den meisten nicht mehr spürbar. Folge waren dann in der 82. und 84. Minute die Gegentore vier und fünf. Dieses Endergebnis sagt wenig über das Spielgeschehen aus. Mit diesem Kader solche 75 Minuten erleben zu dürfen, hat alle Beteiligten letztendlich verdeutlicht, das jedes Fußballspiel erst einmal gespielt werden muss, und man im Vorfeld kein Spiel herschenken darf. 

Ohne Punkte, aber als moralischer Sieger, gingen die Spieler erhobenen Hauptes vom Platz. Jeder Wiesmoorer, der heute dabei war, kann, trotz der Niederlage, stolz auf sich und seine Leistung sein.

 

Aufstellung:

 

Tor:           Lukasz Stefaniak

Abwehr:    Ralf Martens, Martin Homes, Herman Mäcken

Mittelfeld: Stefan Wachtendorf, Marco Roß, Christian Krause,

                 Mirsad Kurtic, Marcus Hüls

Angriff:     Jens v. Harten, Eduard Kerber

 

Eingewechselt wurden Helge Hanekamp und Lothar Pallasdies 

 

Fürdie 4. Herren

Focko Schoon

   

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