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IV. Herren Trainer  

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Helge Hanekamp
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Der ostfriesische Fußballkreis hatte es durch eine Satzungsänderung möglich gemacht, das zwei Mannschaften aus einem Verein in den unteren Spielklassen in einer Liga spielen. Und eine dieser Begegnungen hatte am Samstag in Wiesmoor ihre Premiere. 

VfB Germania Wiesmoor III gegen VfB Germania Wiesmoor IV

Das äuswärtige Fußballspieler oder Verantwortliche vielleicht befürchten könnten, das es interne Ergebnisabsprachen gibt, kann ich hier getrost beiseite schieben. Diese beiden Mannschaften trainieren zusammen, feiern zusammen, gehen zusammen auf Mannschaftsfahrt, aber wenn im Training hin und wieder mal 3. gegen 4. gespielt wird, will keiner freiwillig verlieren. Und so war es natürlich am Samstag auch. 

Interessante Gespräche gab es aber schon im Vorfeld dieser Begenung. Unterhalten sich die Trainer der 3. und 4. Herren sonst im Hinblick auf dieses Spiel noch darüber, wer evtl. noch wo spielt und aushelfen kann, ging es diesmal mehr darum, wer das Grillfleisch, die Salate, das Brot und die Getränke organisiert. Daran, und an der selbst gewählten Anstoßzeit (Samstag 17.00 Uhr) sieht man schon das einzigartige und besondere an dieser Begegnung: 

Es war wie ein Mannschaftsabend, nur mit zwei Teams. 

Sogar der Schiedsrichter passte zum Spiel. Andreas Agafonow, ehemaliger Spieler der 3. und 4. Herren, der mittlerweile in Oldenburg wohnt und auch dort pfeift, dennoch weiterhin Mitglied beim VfB geblieben ist, wurde vom Schiriansetzer eigens für dieses Spiel angeheuert. 

Darüber haben sich auch alle Beteiligten sehr gefreut.

 

 

Spielbericht aus der Sicht der 3. Herren:

In Abwesenheit des Cheftrainers Ralf Fahnster übernahmen Marco Lammers und Patrick Dannemann das Coaching der favorisierten 3. Herrenmannschaft. Im Wissen, das die 4. Herren ein stabiles defensives Mittefeld aufbieten würde, wollten wir unser Spiel mit schnellen Passspiel über die Außenpositionen gegen die doch schon etwas älteren defensiven Akteure der 4. Herren Gefährlichkeit verleiten. Uns fehlte aber schon von Beginn an der letzte Wille, das vorher angesprochene auch umzusetzen. Hinten wurde der Ball zum Teil viel zu lange quer gespielt, so das sich unser Gegner immer wieder gut positionieren konnte. Und anstatt mit Kurzpassspiel und Doppelpässen zu agieren, wurde der Ball viel zu oft ungenau lang nach vorne geschlagen. Die 4. Herren konnte unsere Angriffe somit schnell durchschauen, und unsere Angriffbemühungen schon im Keim ersticken. Eine der wenigen guten Tormöglichkeiten aus der 1. Hälfte resultierte aus einem Schuß aus 16 Meter, der vom Torwart noch gerade zur Ecke abgewehrt werden konnte.

Ein 0:0 zur Halbzeit war so nicht erwartet worden.

Mit der Vorgabe, in der 2. Hälfte etwas höher zu stehen, früher den Spielaufbau der 4. Herren zu stören, ging es mit neuem Elan aufs Spielfeld. Leider waren diese Vorgaben schon nach wenigen Minuten aus den Köpfen der Spieler gestrichen, und jeder spielte wieder sein Ding herunter, ohne das sich an diesem Spieltag eine mannschaftliche Geschlossenheit bildete. Unser Gegner erspielte sich, wie in der ersten Halbzeit auch schon, immer wieder gefährliche Torchancen. Und eine davon in der 56. Minute führte dann auch zum 0:1. Wir wurden danach etwas druckvoller, und erspielten uns auch die eine oder andere gute Möglichkeit. Nachdem unter anderem Jens v. Harten noch am gut aufgelegtem gegnerischen Torwart scheiterten, gelang uns aber doch in der 71. Minute durch einen Kopfball von David Schmidt nach einer Ecke der Ausgleichstreffer. Nun war wieder für eine kurze Zeit der Siegeswille erkennbar. Wir waren in dieser Phase des Spiels auch das bestimmende Team auf dem Platz, konnten aber die Kontervorstöße der 4. Herren nicht unterbinden. Und durch einen Doppelschlag in der 80. und 83. Minute lagen wir plötzlich 1:3 zurück. Ein leichtes Aufbäumen reichte dann nicht mehr aus, um noch eine Ergebniskorrektur herbei zu führen. Alles in allem eine verdiente Niederlage, weil wir unser Potential nicht abgerufen haben.

 

Aufstellung:

 

Tor:           Sven Theen

Abwehr:    Kevin Dannemann, Thorsten Schütte, Kai-Uwe Damen

Mittelfeld: Dennis v. Harten, Patrik Dannemann, Christian Krause, Saban Abay, David Schmidt

Angriff:     Marco Aden, Matthias Abke

 

Eingewechselt wurden Jens v. Harten und Marcel Halm. 

Ohne Einsatz noch im Kader war Mike Dannemann 

 

 

 

Spielbericht aus der Sicht der 4. Herren:

Wir wollten das Derby mit Gelassenheit und Leichtigkeit angehen, weil wir nichts zu verlieren hatten. Von uns erwartete in dieser Begegnung keiner, das wir die Punkte mitnehmen würden. Und so gingen wir auch in dieses Spiel. Schon die Mannschaftsaufstellung verdeutlichte, das wir es anders angehen würden, wie unser Gegner. Da ich mir für die ersten Elf die Spieler ausgesucht hatte, die den Weg der 4. Herren in den letzten Jahren schon länger begleitet hatten, mussten erst einmal gestandene aktuelle Stammspieler auf der Bank Platz nehmen. Aber an der Qualität unserer Spielweise hatte das keinen negativen Einfluss. Wir ließen den Ball in unseren Reihen schön laufen, und hatten in der Sturmspitze mit Tobias Schmidt und Demir Zahay zwei schnelle Spieler, die nach dem zuvor ruhigem Spielaufbau in unsere eigenen Hälfte mit langen Pässen auf die Reise geschickt wurden. Diese Spielweise behagte unsere 3. Herren überhaupt nicht, und sie hätten sich auch nicht beklagen können, wenn es zur Halbzeit 3:0 für uns gestanden hätte. Hinten standen wir, obwohl im Schnitt 15 Jahre älter als unsere Gegenspieler, sehr kompakt und sicher. Und wenn mal ein Angriff nicht zu verteidigen war, hatten wir ja auch noch einen Markus Hüls im Tor, der an diesem Spieltag eine bärenstarke Leistung zeigte. Mit zunehmender Spieldauer zeigten wir uns überrascht, das man uns die Zeit zum Spielen ließ, und wir auch in der Defensive kaum Problem bekamen.

Ein 0:0 zur Halbzeit war so nicht erwartet worden.

In der zweiten Hälfte hatte die 3. Herren insgesamt mehr Ballbesitz, ohne aber ihre Spielweise druckvoller zu gestalten. Wir blieben nach wie vor mit unseren Gegenstößen gefährlich, und belohnten uns endlich in der 56. Minute mit dem Führungstreffer durch Christian Köckritz. Die Angriffe der 3. Herren wurden zwar etwas gefährlicher, aber wir hatten mit Markus Hüls einen Keeper im Tor stehen, der auch die unhaltbaren Dinger an diesem Tag abwehrte. Nur einmal war er machtlos, als nach einer Ecke der Ball zum 1:1 Ausgleichstreffer im Netz landete. Wer aber nun glaubte, das sich das Spiel drehen würde, sah sich getäuscht. Wir spielten weiter sachlich, ruhig und ohne Gerede oder Gemeckere unsere Still weiter. Somit konnten wir auch weitere Treffer vermeiden, und wer hätte das gedacht, sogar noch selber nachlegen. In der 80. Minute gelang Christian Köckritz mit einen haltbaren Schuß der etwas glückliche Führungstreffer, und nur drei Minuten später war es wieder Christian, der nach einem schnell vorgetragen Konter von Demir Zahay geschickt angespielt wurde, und aus 18 Meter mit einem harten platzieren Schuß ins lange Eck vollendete. Eine richtig gute Leistung der 4. Herren wurde mit einem verdienten 3:1 Sieg gegen unsere 3. Herren belohnt. 

 

Aufstellung:

 

Tor:           Markus Hüls

Abwehr:    Hermann Mäcken, Focko Schoon, Christoph Schäfer

Mittelfeld: Ekrem Zahay, Robert Huisman, Matthias Bullmann

                 Matthias Gerjets, Marco Roß

Angriff:     Tobias Schmidt, Demir Zahay

 

Eingewechselt wurden: Christian Köckritz, Torsten Müller, Stefan Wachtendorf, Heino Gerdes

 

 

 

Spielbericht aus der Sicht des neutralen Besuchers:

Mann begibt sich zum relativ, trotz der Regenfälle, gut bespielbarem B-Platz des VfB Germania Wiesmoor und schaut sich die beiden Mannschaften an. Ein Blick auf die Spielansetzung auf der Internetplattform fußball.de bestätigt, das hier tatsächlich eine 3. Herren gegen eine 4. Herren aus einem Verein spielt. Hätte man es nicht gewußt, würde man denken, hier haben sich zwei Teams auf einem Samstag Nachmittag getroffen, die vor dem gemeinschaftlichen Grillen noch ein wenig „alt gegen jung“ spielen. Das bei solchen Trainingsspielen meistens die alten gewinnen, weiß man ja. Und so war es auch in diesem Punktspiel. Die jüngeren haben ihr Potenzial nicht komplett abgerufen, und die älteren haben das gemacht, was sie schon Jahrzehnte machen: Fuball spielen.

Erste Halbzeit zeigte sich ein Chancenverhältnis von 4:1 für die 4. Herren mit einem 0:0 an Toren.

Ein 0:0 zur Halbzeit war so nicht erwartet worden.

In der zweiten Halbzeit gab es ein Chancenverhältnis von 5:5 mit einem 3:1 an Toren für die 4. Herren. Das diesen beiden Teams neun (!) Tabellenplätz trennen, und heute der Tabellenzweite das Nachsehen hatten, war als neutraler Beobachter nicht zu erkennen.

Und neutrale Beobachter gab es genug. So zeigten sich bei diesem, in der 90jährigen Geschichte  des VfB Germania Wiesmoor und in der über 100jährigen Geschichte der Stadt Wiesmoor mit ihren anderen Vereinen, erstmaligen Begegnung sogar Zuschauer des VfL Mullberg und dem SV Hinrichsfehn. Diese Spiel hätte sicher auch noch den einen oder anderen Verantwortlichen unseres Vereins als Zuschauer verdient gehabt, da es sich um Spiel handelte, bei dem man getrost sagen kannn:

Mehr Derby geht nun wirklich nicht...

 

Für das Derby

Focko Schoon

   

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