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IV. Herren Trainer  

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Helge Hanekamp
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Als ich 1976 als A-Jugend Spieler in der 1. Herren des VfB Germania Wiesmoor unter dem damaligen Spielertrainer Hans-Hermann Mindermann mitspielen durfte, und wir in Mullberg 2:1 gewannen, war die Freude über den Sieg nicht so groß, wie jetzt 44 Jahre später bei unserem Punktgewinn am Freitag Abend bei unseren Freunden in der Vorstadt. Ich hatte meine Mannschaft darauf hingewiesen, das ich am nächsten Morgen nach dem Spieltag mit der Familie in einen Kurzurlaub starten wolle, ich keine Lust hätte, während der mehrstündigen Autofahrt dauernd über unangenehme Begleiterscheinungen des Spiel nachdenken zu müssen. Das Endergebnis von 2:2 hätte ich dann schlussendlich im Vorfeld der Partie auch sofort unterschrieben. Mullberg war gut in die Saison gestartet, verfügt über einen großen Kader, und hat auch viele jüngere Spieler mit Potenzial nach oben.

Vor einer stattliche Zuschauerzahl in der 4. Kreisklasse gestaltete sich von Beginn an ein Spiel, bei dem auf dem tiefen Boden das kämpferische Element im Vordergrund stand. Unser gewohntes Passspiel gestaltete sich schwierig, weil uns der Gegner aufgrund seiner Fitness und Lauffreudigkeit wenig Luft zu Atmen ließ. Da wir aber in der Defensive sehr gut und diszipliniert standen, ergaben sich auf beiden Seiten nur wenige 100 prozentige Torchancen. 

Das war übrigens vor 44 Jahren anders, weil die Wiesmoorer u.a. als Überraschungsmoment einen blonden langhaarigen A-Jugendspieler im Angriff aufboten...

 

Unser Überraschungsmoment in diesem Spiel wiederum war in der ersten Halbzeit Mohammand Bagherie, der durch seine Schnelligkeit die Abwehr von Mullberg ein ums andere Mal in Bedrängnis brachte und in der 26. Minute nur durch ein Foulspiel zu stoppen war. Elfmeter und Gelb waren die Folge. 

Vor 44 Jahren hätte es übrigens statt einer gelben Karte eine 10 Minuten  Strafe gegeben...

 

Unser etatmäßiger Elfmeterschütze Torsten Müller sonnte sich noch auf der Bank, so dass Ekrem Zahay sich den Ball nahm, und souverän zum 0:1 vollendete. Diese Führung verteidigten wir geschickt und waren auch weiter bemüht nach vorne zu arbeiten, trafen aber beim finalen Pass oder Abschluß zu häufig die falsche Entscheidung, so das leider viele Angriffsbemühungen verpufften. 

Somit blieb es nach 45 Minuten beim 0:1, wie vor 44 Jahren...

 

In der Pause hatte ich nochmals darauf hingewiesen, dass wir dieses Spiel nur noch aus der Hand geben könnten, wenn wir eigene Fehler begehen, die zu Tormöglichkeiten führen. Selber herausgespielte Chancen von den Hausherren waren bisher auch Mangelware gewesen.

Aber wie so oft im Amateurfußball werden Aussagen von Trainern nicht immer so umgesetzt, wie man es sich vorstellt. Und das führte in schon in der 51. Minute zum Ausgleichstreffer durch Christoph Marken. Unnötigerweise wurde ein Ball an der Torauslinie von uns (anstatt nach außen oder ins Toraus zu spielen) in den Strafraum gespielt. Der Gegner ging dazwischen und hatte keine Mühe, zum 1:1 auszugleichen. Zum Haareraufen, mehr kann man dazu nicht sagen. 

Dass vor 44 Jahren der Ausgleichstreffer nach der Pause auch nicht lange auf sich warten ließ, und sich der ehemalige Zweitligaspieler Hans-Hermann Mindermann damals auch die Haare raufte, ist da kein Trost.

 

In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel, das schnell beschrieben ist. Kampf auf beiden Seiten, mit fortlaufender Spielzeit immer weniger Kurzpassspiel, dafür weit und lang, und das auch auf beiden Seiten, aber mit wesentlich mehr Ballbesitz für den Gastgeber. Das sich dadurch aber auch Konterchancen für uns uns ergaben, verstand sich von selbst. Und einer dieser Konter sollte zum Führungstreffer unserer 4. Herren führen. Als ich eigentlich immer mehr das Gefühl bekam, dieses Spiel könnte beim 1:1 bleiben, tankte sich Torsten Müller in der 76. Minute auf der halb linken Seite durch, musste seine Aktion aber im fünf Meter Raum kurz vor dem Torwart abbrechen, um dann mit ganz viel Übersicht nach innen zu passen, wo Tobias Schmidt mit ebenso viel Übersicht aus sieben Meter halb hoch zum 1:2 traf. 

Die Parallelen zum Spiel vor 44 Jahren deckten sich immer mehr...

 

Hoffnungen auf erstmalig drei Punkte in der Fremde kamen auf, und hätte Torsten Müller nur zwei Minuten später einen Kopfball nach starker Flancke von Ekrem Zahay nicht mittig sondern seitlich auf das Tor geköpft, wäre das Spiel entschieden gewesen. Doch nach dieser vergebenen Chance  vergrößerte sich der Druck der Mullberger Mannschaft zusehends, und unsere Defensive verlor durch die anhaltenden Angriffsbemühungen immer öfters die Orientierung. In der 84. Minute sollte sich das dann auch rächen. Dennis Röbkes konnte unser, in dieser Phase, nachlässiges Deckungsverhalten zum 2:2 ausnutzen. In den rechtlichen Minuten mussten wir sogar noch um diesen einen Punkt bangen, aber etwas Glück und Markus Hüls im Tor sorgten für einen versöhnlichen Ausgang dieser Begegnung. 2:2 im Derby beim VfL Mullberg, ein verdienter Punkt und auch die Erkenntnis, dass ich am nächsten Morgen beruhigt übers Wochenende mit der Familie nach Mecklenburg-Vorpommern fahren konnte, und das wir mittlerweile schon seit 2 Jahren im fünften Pflichtspiel in Folge nicht mehr gegen die Truppe von Trainer Marco Litzius verloren haben. Und darüberhinaus waren die VfB Anhänger, die dieses Spiel Live vor Ort verfolgten, in der previligierten Lage, das sie die beiden einzigen Tore aller 6 VfB Seniorenmannschaften an diesem Wochenende erleben durften. 

Daran wird man sich in 44 Jahren bestimmt auch noch erinnern...

 

Das freundschaftliche Gepräch unter den Mannschaften nach dem Spiel war zwar leider auf das Gelände außerhalb des Kabinentrakts beschränkt, war aber Corona bedingt mit einem Kaltgetränk unter Einhaltung der Abstandsregel dennoch möglich, und lässt Freude für das Rückspiel aufkommen. Kommenden Freitag spielt unsere Mannschaft übrigens im nächsten Stadtderby beim SV Hinrichsfehn. 

Auch gegen diesen Verein spielte ich vor 44 Jahren schon einmal als A-Jugendspieler in unserem 1. Herrenteam mit, aber das ist eine andere Geschichte...

 

Aufstellung:

 

Tor:           Markus Hüls

Abwehr:    Patrick Henke, Heino Gerdes, Martin Homes

Mittelfeld: Demir Zahay, Hung Tring, Matthias Bullmann, Marco Roß

Angriff:     Christian Motzki, Mohamand Bagherie 

 

Eingewechselt wurden Christoph Schäfer, Torsten Müller, Tobias Schmidt

 

Ohne Einsatz zudem im Kader Focko Schoon 

 

Für die 4. Herren

Focko Schoon

   

IV. Herren Termine  

Keine Termine
   

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