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IV. Herren Trainer  

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Es gibt Tage, da stehst du als Verantwortlicher fast ohnmächtig an der Seitenlinie, und dir bleibt nicht anderes übrig, als alles Kopfschüttelnd hinzunehmen, was sich während des Spiel vor deinen Augen abspielt. 

Freitag Abend in Mullberg, gegen die dortige 2. Herren, das war so eine Begegnung.

Im Grunde war alles für eine Partie vorbereitet, in der wir nach dem Schlusspfiff als Sieger vom Platz gehen wollten. Aber schon drei Stunden vor dem Anpfiff mussten wir die erste Hiobsbotschaft hinnehmen, als mir ein Spieler, der fest in der Startelf eingeplant war und eine Schlüsselposition übernehmen sollte, leider aus privaten (verständlichen) Gründen absagen musste. Kurzfristige Umstellung in der Aufstellung und neue taktische Ausrichtung waren die Folge. Die zweite Umstellung ergab sich während des Spiels schon nach 18 Minuten, nachdem sich Heino Gerdes an einer Rippe verletzte, und nicht weiterspielen konnte. Und dann verloren wir in der 28. Minute auch noch unseren Mittelfeldmotor Matthias Bullmann, der mit einer Muskelverletzung ausgewechselt werden musste. Und nicht nur diese Situationen lassen einen ohnmächtig erscheinen, auch die Anhäufung von Anfängerfehlern lösten aus Wiesmoorer, und insbesondere meiner Sicht, ungläubiges Kopfschütteln hervor. 

Einen dieser Stockfehler führte u.a. schon in der 5. Minuten zum 1:0 für Mullberg.

Unser Gegner machte in dieser Phase des Spiels mit uns, was er wollte. Läuferisch überlegen, mit hohem Tempo spielend, schauten wir ein ums andere Mal nur zu, was Mullberg so machte. 

Und ich stand wieder nur kopfschüttelnd da...

Wir waren nicht in der Lage, eigene Angriffe zu kreieren, so das unsere Abwehr auch kaum Entlastung hatte. Eine weitere Nachlässigkeit in der Defensive führte dann in der 30. Minute zum 2:0 für den Gastgeber. Dieses Tor lähmte unseren schon kaum vorhandenen Spielfluß dann noch mehr, und mein Kopfschütteln hörte gar nicht mehr auf...

Gott sei Dank konnte ich meinem Kopf in der 41. Minute dann noch etwas Ruhe gönnen, nachdem Robert Huisman einen klugen 30 Meter Pass auf Torsten Müller spielte, und dieser halb links im Strafraum seinen Gegner ausspielte, und zum Anschlusstreffer einschob. Ich nannte diesen Treffer einen Motivstionsanschlusstreffer für die zweite Halbzeit, waren wir jetzt doch wieder im Spiel. Aber bis zur Halbzeitpause waren noch fünf Minuten zu spielen. Und nur drei Minuten später war wieder alles auf Reset gestellt, und das Kopfschütteln ging wieder los. 

Nach einem weiteren haarsträubenden Fehler trafen die Hausherren zum 3:1, und nur eine Minute später sogar noch mit einem Sonntagsschuß zum 4:1 Halbzeitstand.

In der Pause gab ich der Mannschaft keine Sekunde Zeit, sich untereinander über das Spiel zu unterhalten. Ich war der einzige, der (mit erhobener Stimme) auf das Team einredete, alles auf null stellte, und die Vorgabe mit in die zweite Hälfte gab, zumindest diese Halbzeit zu gewinnen.

Und nach Wiederbeginn stand dann auch ohne Umstellungen und Auswechslungen trotzdem eine ganz andere Wiesmoorer Mannschaft auf dem Platz. Die Räume wurden konsequent zugestellt, Positionen gehalten, Laufwege optimiert, bei der Ballannahme frühzeitiger gestört, und dadurch nach Balleroberung zunehmend eigene gefährliche Angriffe inszeniert. 

Und du stehst köpfschüttelnd an der Linie, und denkst: wieso nicht gleich so...

Lohn unseres beherztes Auftrettens war der Anschlußtreffer durch Ekrem Zahay nach schönem Zuspiel von Torsten Müller in der 51. Minute. Dieser Treffer beflügelte unser Team noch mehr, und Mullberger Angriffsversuche wurden immer häufiger schon im Keim erstickt. Der Ball wurde in unseren Reihen immer sicherer und auch schneller nach vorne gespielt, und es ergaben sich immer öfters gute Torchancen für uns. In der 61. Minute gelang uns dann sogar der Treffer zum 4:3 wiederum durch Ekrem Zahay, und wiederum vorbereitet durch Torsten Müller. 

Der Mullberger Trainer stand fassungslos und kopfschüttelnd an der Seitenlinie, so wie es mir in der ersten Hälfte erfuhr. Unsere 4. Herren ließ nicht locker, und nutzte die Verunsicherung des Gegners gnadenlos aus. In der 75. Minute dann das, was man zur Halbzeitpause nicht mehr erwarten konnte. Ekrem Zahay setzte sich auf der rechten Seite gekonnt gegen seinen Gegenspieler durch, und flankte auf den linken langen Pfosten, wo Torsten Müller mit einem langen Ausfallschritt aus kurzer Entfernung zum Ausgleichstreffer vollendete. Der Jubel war zwar riesengroß, aber die Mannschaft ließ sich jetzt auch mit dieser Euphorie nicht mehr aus der Konzentrationsphase bringen. Nur einmal wurde es noch für uns richtig gefährlich, aber Markus Hüls konnte einen gut geschoßenen Ball aus 8 Meter gedankenschnell mit einer riesigen Parade zur Ecke klären. 

Wir blieben nach wie vor immer gefährlich, und hätten auch noch den fünften Treffer erzielen können, aber Torsten Müller fehlte dann in der 85. Minute nach einem guten Dribbling letztendlich beim Abschluß die Kraft, um seinen gute Leistung mit einem dritten Treffer zu krönen. Dennoch blieb es beim verdienten 4:4 nach einem denkwürdigen Spiel. Erste Halbzeit ging ganz klar an Mullberg, und die zweite Halbzeit ging ganz klar an Wiesmoor. Nach dem Spielverlauf können wir mit diesem Ergebnis verdammt gut leben. Das Sturmduo Ekrem Zahay und Torsten Müller haben, insbesondere in der zweiten Halbzeit, an diesem Tag den Unterschied gemacht. Und das zusammen mit einem Team, das durch ihre Leistungsteigerung sich selbst den Kopf aus der Schlinge gezogen hat.

Im übrigen sah man nach dem Schlußpfiff beide Trainer kopfschüttelnd den Platz verlassen, wobei das bei mir jetzt nach den anstrengenden 95 Minuten eher ein lockeres „Ausschütteln“ war...

 

 

Aufstellung:

 

Tor:            Markus Hüls

Abwehr:    Tobias Schmidt, Martin Brachmann, Christoph Schäfer

Mittelfeld:  Hung Trinh, Robert Huisman, Matthias Bullmann

                  Heino Gerdes, Marco Roß

Angriff:      Ekrem Zahay, Torsten Müller

 

Eingewechselt wurden Hermann Mäcken und Ralf Martens

Ohne Einsatz blieb - mit einem breitem grinsen nach dem Schlusspfiff - Focko Schoon

 

Für die 4. Herren

Focko Schoon

   

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